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Archive for März, 2011

Grande Finale

07 Mrz

In Dubai hat man das euphorische Gefuehl, zu den Erfolgreichen dieser Welt zu gehoeren. Berlin mag zwar arm aber sexy sein, aber neben Dubai sieht es so aus wie das schoene Ossi-Maedchen neben dem aufgebrezelten Hollywoodsternchen nach der zweiten Brustvergroesserung. Dubai ist wie ein Klumpen Gold, kalt und herzlos, aber glatt, glaenzend und ein Versprechen vom besseren Leben. Dubai ist Turbokapitalismus mit ner Menge armen Schweinen, aber auch eine fantastische, makellose Traumwelt wie aus dem Bilderbuch.  Dubai ist wie die schoene Frau auf der Tanzflaeche, zu glatt und zu vollkommen als dass man sich Hoffnungen machen koennte, aber trotzdem kann man den ganzen Abend nirgendwo anders hingucken.

Boot auf dem Creec

mit so Holzbooten ueberquert man den Creek von Dubai

Dubai

breite Strassen + hohe Haeuser + alles neu = Dubai

Hostelgaeste

Endlich mal wieder ein paar Leute treffen.  Vorm Hostel, in der Scheibe spiegelt sich die neue Metro, die faehrt vollautomatisch ohne Fahrer.

Ich habe mich inzwischen eines Besseren belehren lassen:  Dubai lebt nicht vom Oel, das sind derzeit nur etwa 5% der Einnahmen.  Die Scheichs hier haben ein Haendchen fuer kluge Investitionen.  Die Oelerloese stecken die in den Ausbau der Infrastruktur, die noetig ist, um auslaendische Investoren anzuziehen.  Als auslaendischer Investor braucht man, um hier ein Geschaeft betreiben zu koennen, ausser in speziellen Free Zones, einen „Sponsor“, sprich einen einheimischen Partner.  Damit sich aber ein Emirati an einem Geschaeft beteiligt, muss man dem ueblicherweise einen nennenswerten Anteil an den Erloesen geben.  Und so kann man, als Emirati, relativ risikolos gutes Geld verdienen, von denen die Bentleys, Rolls Royce, Hummer usw. auf den Strassen hier Baende sprechen.

Die eigentliche Kunst war und ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der man gerne und viel investiert.  Dazu zaehlen so Nettigkeiten wie Steuerfreiheit oder keine Buchfuehrungspflichten, und auch, dass Dubai so eine sichere und saubere und attraktive Stadt ist.
Eigentlich muesste man nach einem Besuch hier die FDP waehlen.  Hier steht eine bluehende Stadt der Superlative in der die Wirtschaft ohne viel staatliche Einmischung floriert.  Sozialsystem gibt es keines, du arbeitest oder du fliegst nach Hause, so einfach ist das.
Manchmal kommen mir schon Zweifel, ob das Konzept, dass man Leute versorgt, nur weil sie eben da sind, tatsaechlich so gut ist.  Andererseits koennen wir aber die Leute fuer die es keine Arbeit mehr gibt, nicht einfach in ein Flugzeug nach Indien setzen.  Oder vielleicht doch, wahrscheinlich halbiert sich die Arbeitslosigkeit schon bei der Androhung von alleine.

Was den Laden hier so abheben laesst ist diese Kombination, dass es hier einerseits offensichtlich ein paar Leute gibt, die noch Ziele und Visionen haben, wie ihr Land in ein paar Jahren aussehen soll.  Und die, und das kommt selten zusammen, auch noch die Power und die Mittel haben, diese Visionen umzusetzen.  In Deutschland fehlt irgendwie beides:  Jeder sichert sich ab so gut er kann und verwaltet das Bestehende.  Und wenn doch mal wer was machen will, wird es so lange zerredet, bis die Idee in Scherben am Boden liegt.  Ich glaube das ist ein wichtiger Grund, warum es fuer viele Leute sehr attraktiv ist hier zu leben, einfach weil hier wirklich was geht und Dinge moeglich sind, von denen in Europa schon keiner mehr traeumt.

Palace Hotel Abu Dhabi

im Luxushotel in Abu Dhabi

360 Dubai

in der Strandbar

Quad fahren

500ccm und Allrad – das ist kein Moped!

Ski Dubai

so ein sportlicher und eleganter Skianzug!

Aber eigentlich ist mir das alles gerade voellig Jacke.  Ueber die entsetzlichen Zustaende auf unserer Welt koennen wir auch in einer Woche noch wehklagen.  Dubai macht naemlich einfach Laune.

Verglichen mit den anderen arabischen Laendern, die ja schon eher als spassfrei zu bezeichnen sind, geht in Dubai so ziemlich alles.  Aus orthodoxer Sicht muss das als der reinste Suendenpfuhl erscheinen, schon deswegen koennte ich mich darin waelzen bis zum Bankrott.
Hier kann man all den ganzen Bloedsinn machen, Ski fahren bei ueber 30 Grad in der Sonne, mit nem Quad durch die Duenen heizen, sich nen Tag in so einem Wasserrutschenpark vergnuegen.  Man kann abends weggehen, in den Spielhallen in den Malls Zombies abballern, grossartiges Essen essen, mit der schnellsten Achterbahn der Welt fahren oder sich Pinguine ansehen.  Ich liebe es.

Alles kostet hier Geld, logischerweise, darum geht es ja.  Die ganze Stadt ist darauf ausgelegt, dass man seine Moneten los wird.  Aber man kriegt auch wirklich was dafuer, so dass man seltem das Gefuehl hat, abgezockt wurden zu sein.  Man bewegt sich staendig von einer kuenstlichen Welt in eine andere, jede fuer sich aber bis zur Perfektion gut gemacht.   Dazu ein grossartiger Service, der einen so tief in den Arsch kriecht, dass man gar nicht anders kann als die Preistafel zu ignorieren.  Die Bedienung ist gut dressiert, das geht beim staendigen „Good Morning, Sir“, „Yes Sir“, „What can I do for you, Sir“ los, neben Eingangstueren werden so Leute gestellt, deren einzige Aufgabe es ist die Tuer aufzuhalten wenn man da ankommt.  Ich hab es zweimal in Clubs erlebt, dass der Typ aufm Klo einem noch den Wasserhahn aufmacht und einem die Papierhandtuecher zum abtrocknen zureicht.  Das geht so weit, dass auf ner vollen Tanzflaeche voller dieser Luxusmenschen da noch ein Bangladeshi rumsteht und zwischen den tanzenden Leuten immer mal ein bischen rumfeudelt.

Und es hat schon was zu bedeuten, wenn die es hinkriegen, so nen halbalternativen Shoppingverweigerer wie mich einen ganzen Tag lang in einer dieser Shopping Malls zu fesseln.  Und dabei war ich die ganze Zeit in keinem einzigen Geschaeft!  Aber da gibts ein riesiges Aquarium von 51m x 20m x 11m, einen Unterwasserzoo, ein Kino, die Sega-Republic, eine grosse Eislaufbahn und ein 24 Meter kuenstlicher Wasserfall, dazu viele gute Restaurants und das Gebaeude und alles drumrum ist auch absolut sehenswert.  Das ist quasi das Equivalent zur Fussgaengerzone bei uns, nur eben Indoor wegen der Sonne.  Und von diesem Malls gibts hier einige sehr namhafte, alleine damit kann man mehrere Tage fuellen ohne sich zu langweilen.

Autorennsimulator

schoen Autorennen fahren

Und es gibt auch, von mir so viele Monate entbehrt, auch wieder mal Nachtleben. Dabei ist die Chance in einem der Clubs zu landen, wo man schon beim reinkommen von einem ganzen Schwarm von Prostituierten gestuermt wird, nicht gerade klein.  In den anderen Laeden steht man dann in dieser internationalen Mischung aus gutaussehenden,  jungen und erfolgreichen Menschen die so aussehen, als haetten sie alle noch nie Geldsorgen gehabt.  Die Frauen gepflegt im kurzen Kleid mit High-Heels, die Jungs mit Polohemd und ordentlicher Kurzhaarfrisur, und tanzt etwa zu Edward Maya im Sand auf dieser kuenstlichen Insel im Schatten eines dieser vielen Superhotels.  Dabei sehen die Leute da genauso weichgespuelert aus wie die Musik klingt.   Da flippe ich jetzt nicht aus deswegen, aber man braucht auch nicht zu erwarten, dass der Schaum der Gesellschaft sich im Untergrund rumtreibt.

Dabei kommen da Leute zusammen, das geht eigentlich gar nicht.  Eine serbische Schoenheit tanzt neben dem kuwaitischen Hubschrauberpiloten samt Frau, das geht dann auch mal im Hemd und ohne Schleier.  Ein paar reiche Inder stehen am Rand, eine Black Beauty stoeckelt neben ihren Lover auf die Tanzflaeche. So lange du dein kleines Bier fuer 7 Euro bezahlen kannst, sind alle Menschen gleich, Rassismus ist klar was fuer die Armen.  Ein bischen neidisch hab ich auf die paar Leute geguckt, die am Ende betrunken waren, bei den Preisen wird dann sowas zum Statussymbol.  Man kann aber auch noch ein bischen mehr.  Da gibts dann so eine V.I.P. Ecke neben der Tanzflaeche, da darf man dann ab einem Mindestumsatz von 250 Euro sitzen.  Das ist das ganze Konzept der Stadt, in Dubai kann jeder wirklich Koenig sein, der es sich leisten kann.

Goldautomat

Mein Favorit, ein Goldautomat. Gold to go!  Und nur mit Bargeld.

Eislaufbahn

in jedes vernuenftige Einkaufszentrum gehoert natuerlich eine Eislaufbahn

Baustelle Palme Deira

Verdammte Krise. An der Baustelle zur zweiten Palme gehts erstmal nicht weiter.

Blick vom Burj Khalifa

ein Teil der Hochhausstrasse – vom hoechsten Turm der Welt aus gesehen

Klo in der Wafi Mall

ein Klo in einer dieser Malls

Loblied

Loblied auf den Scheich

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Kuwait

01 Mrz
Kuwait von oben

Kuwait von oben - es ist da tatsaechlich so diesig, ist Sandstaub in der Luft

Kuwait

hat so einen osteuropaeischen "Charme"

Das muss man erstmal hinkriegen, eine Stadt dermassen unattraktiv und haesslich zu bauen wie Kuwait. Dagegen ist Frankfurt ja eine Schoenheit. Kuwait besteht im Grossen und Ganzen aus Wohnblocks wie sie in etwas anderer Form auch in jedem ostdeutschen Neubaughetto rumstehen koennten, in der Mitte dazu noch ein paar Hochhaeuser.

Kaputte Fusswege, gefuehlt null Stadtplanung, rostige Bushaltestellen, verblichene Schilder, Haeuser von denen der Putz abfaellt, voellig ambitionslose Zweckbauten und dabei eine Stimmung unter den Leuten wie in Bukarest – sprich jeder sieht aus als haette er permanent schlechte Laune.  Alle die ich getroffen habe waren nur da wegen der Arbeit und wegen des Geldes, niemand fand irgendwas gut an der Stadt.  Dabei muss das alles gar nicht sein, das kleine Land hat 10% aller verfuegbaren Oelreserven weltweit, das koennte eigentlich die schoenste Stadt am Golf ueberhaupt sein.  Als Kontrast dazu kommen also noch ein paar glaenzende Wolkenkratzer und schnieke Shopping-Malls, so als wuessten sie nicht, ob die Stadt lieber eine 3.Welt Metropole oder ein Vorzeigeort sein soll.  Eins ist sie auf jeden Fall: Eine Beleidigung fuers Auge!

Es sieht so aus, als koennten sie sich nicht zwischen Abriss und Aufbau entscheiden. Also wenn sie mich fragen, mir viele die Wahl leicht: Kompletter Abriss und nochmal ganz von vorne anfangen. Das mit dem Krieg mit dem Irak war ja ein ganz guter Anfang, da ist auch ne Menge kaputt gegangen hier. Normalerweise kann man dann ja hinterher umso schoener alles wieder aufbauen, aber selbst die Chance haben die vermasselt. Irgendwie sieht das so aus, als sei es den Leuten hier einfach egal wie es in der Stadt aussieht.

Wohnblocks

so "schoen" siehts da fast ueberall aus

Kuwait

da geht man gerne ein bischen bummeln

Jubilaeum

zum grossen Jubilaeum wird die Stadt ueberall in den Landesfarben geschmueckt

Kuwaitis

kann man mal seine neue Biene seinen Freunden zeigen

einkaufen

Ninja mit Sklave

Auto zur Unabhaengigskeitsfeier in Kuwait

Emir rocks the house

Der Staat Kuwait besteht eigentlich nur aus der Stadt Kuwait, der Rest des Landes ist wohl dreckige staubige Wueste mit ner Menge Oeltuermen drauf. In der Stadt trifft man fast nur Inder, wenn man von ein paar Aegyptern, Filipinos und Bangladeshis mal absieht. Immerhin gibt es sowas wie ein Busnetz, das wird aber ausschliesslich von den Indern benutzt, ich habe nie einen Araber oder Europäer im Bus gesehen, da war ich jedes Mal echt ein Ereignis.  Ist auch prima im Bus zum Zeit totschlagen, man steht immer schoen im Stau rum, da vergeht der Tag wie von selbst.

Ich habe keine Ahnung wo die Kuwaitis sich tagsueber so rumtreiben, wahrscheinlich sitzen die einfach in ihren Villengegenden und blaettern in Autokatalogen.
So gegen Abend kriegt man dann auch mal ein paar Araber zu Gesicht.  Dann gehts irgendwohin essen oder durch den Souk bummeln, waehrend das filipinische Kindermaedchen die Kids bespasst.  Und beim einkaufen laesst man sich vom Inder den Einkaufswagen schieben.  Der Statusunterschied zwischen den arabischen kuwaitischen Staatsbuergern und den Sklaven ringsum ist wirklich beeindruckend.

Diese Tage beging die Stadt ein dreifaches Jubilaeum.  50 Jahre Unabhaengigkeit, 20 Jahre Befreiung von den Irakern und 5 Jahre regiert jetzt der neue Emir.  Die ganze Stadt ist mit kuwaitischen Fahnen und immer wieder mit des Emirs Nase „geschmueckt“.  Und wer annimmt, das waere mal eine Gelegenheit sich bei einer Feierlichkeit unters Volk zu mischen, der vergisst, dass ein ordentlicher Araber niemals und auf gar keinen Fall jemals aus seinem Auto aussteigt.  Ich wette die parken abends ihr Auto im Schlafzimmer neben dem Bett oder die schlafen gleich noch im Auto.
Jedenfalls bestand die Party aus einem kilometerlangen Stau entlang der Uferstrasse, in dem Autos dann immer mal ein Hupen von sich geben und aus dem Fenster heraus werden dann Fahnen geschwungen.  Stimmung!

Das doofe war, dass staendig wer versucht hat, mir eine der so zahlreichen kuwaitischen Fahnen in die Hand zu druecken. Bald hatte ich eine, kam mir aber selten behaemmert vor da neben diesem Feierstau mit so ner bummeligen Fahne rumzuwedeln. Aber man kann diese ja auch schlecht einfach irgendwo in den naechsten Muelleimer werfen, nicht zu diesem Anlass an dieser Stelle. Und kaum hatte ich es geschafft die Fahne mal irgendwo zu vergessen, kommt der naechste und drueckt mir freudestrahlend so einen Wimpel in die Hand. Ahhrrrg.

Zur Feier des Tages bekommt jeder der etwa 1 Million Kuwaitis, und das bedeutet nur die ohnehin reichen Staatsbuerger, nicht die armen Gastarbeiter, vom Emir etwa 2600 Euro geschenkt, kostenlose Grundnahrungsmittel fuer 14 Monate und die Gehaelter fuer Soldaten wurden um bis zu 115% erhoeht, also verdoppelt.  Das alles hat ganz bestimmt gar nichts mit den Revolutionen in Tunesien, Aegypten usw. zu tun. Da soll mal einer sagen es lohne sich nicht auf die Strasse zu gehen und fuer seine Sache zu kaempfen (das gilt so aber natuerlich nicht fuer Hostelmitarbeiter).

Das ist ein guter Anlass nochmals ueber die Befreiung vor 20 Jahren nachzudenken.  Der Golfkrieg damals war eines der Ereignisse, die mich politisiert haben.  Das waren grosse Demos damals, mit bis zu 200.000 Leuten die gegen die deutsche finanzielle Unterstuetzung des Krieges auf die Strasse gingen.  Uns war damals klar, dass es ein Krieg der Amis um den Einfluss aufs Oelgeschaeft war, und dass eine friedliche Loesung moeglich sei.  Vor allem war es, damit haben wir auf lange Sicht Recht behalten, ein zarter Anfang fuer deutsche Einsaetze im Ausland.  Vor 20 Jahren war das noch voellig undenkbar, heute stehen deutsche Soldaten tatsaechlich sonstwo in der Welt.

Die Kuwaiter sehen das ein bischen anders.  Fuer die standen da 34 Nationen zusammen, die ein aggressives Land wie den Irak in seine Schranken gewiesen haben.  Andererseits gab es damals einige diplomatische Wege zum Rueckzug, die aber alle von den Amis abgelehnt wurden, also die hatten schon wirklich Bock auf den Krieg.  Steht eben die Frage, ob man mit so Leuten wie Saddam Hussein verhandeln kann oder sollte, weil als besonders gespraechig und friedliebend hat er sich ja nicht gerade erwiesen, siehe diverse Massaker an den Kurden, der Krieg mit dem Iran etc.  Steht aber auch die Frage, wieso Israel die Westbank seit Jahrzehnten besetzen darf, aber der Irak nicht Kuwait.  Ist ist einfach unmoeglich bei diesen Ereignissen zwischen gut und boese zu unterscheiden, irgendwie haben die alle maechtig Dreck am Stecken.

Richtig ordentlich verrissen haben es damals die Palaestinenser.  Weil Saddam Hussein gegen Israel war und dahin auch ein paar Scud-Raketen abgefeuert hat, waren sie auf irakischer Seite.  Dooferweise hatten aber hundertausende von denen in Kuwait einen Job und ein Einkommen gefunden.  Nach der Befreiung Kuwaits sind die Palaestinenser hier hochkant rausgeflogen, durchaus verstaendlich aus kuwaitischer Sicht, fuer die Palis ein weiteres Drama.

Kuwaitis zum Fest

schick gemacht fuers Jubilaeum

Ampel

Drunter machen die es hier aber auch nicht. Wie waere es denn mit die Ohren langziehen fuer den Anfang?

Sklavenhalter

in den Malls kann man sich so nen Typen mieten, der einen dann den Einkaufswagen hinterherschiebt

Bushaltestelle

Bushaltestelle in Kuwait ...

Bushaltestelle Dubai

... und zum Vergleich in Dubai - mit Klimaanlage

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1 Comment

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