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Oman

28 Jan
Emiratis

junge Emiratis

Bangladeshi

die stellen sich ein paar Bangladeshi in die Gegend, die dann den Muell aufsammeln den die einfach aus dem Autofenster werfen

Ich hatte mal einen Physiklehrer, der kam, noch ganz am Anfang eines Schuljahres, in die Klasse, und sagte:  Buecher, zu, jeder nimmt ein leeres Blatt, links oben Name, rechts oben Datum.  Alles stoehnte, weil so fangen ueblicherweise Klassenarbeiten an.  Dann diktierte er, das war so ueblich erst die Fragen aufschreiben, dann hatten wir Zeit fuer die Antworten:  „1. Ist es wirklich sinnvoll“ – und alle schrieben: „Ist es wirklich sinnvoll“, dann er wieder: „schon in der zweiten Stunde“, was wiederum alle aufschrieben, „schon eine Klassenarbeit zu schreiben“.  Kann sein es gab noch ein paar Leute, die auch das noch mitschrieben.
Denselben Physiklehrer hatten sie dann mitten in den Abi-Vorbereitungen von der Schule genommen, weil er mal irgendwas mit der Stasi zu tun hatte.  Es ist ja eine erwiesene Tatsache, dass die Physik und die Stasi die unheimlichsten Verbindungen eingehen.

Nicht ganz zo witzig war es im Geounterricht, was mir ausreichend Gelegenheit gab, den verpassten Nachtschlaf nachzuholen.  Vielleicht haette ich damals etwas weniger von Daniela Herrmann traeumen, sondern doch besser zuhoeren sollen, dann waere mir die Sache mit dem Nordostpassatwind vielleicht noch etwas gelaeufiger gewesen.  Dieser jedenfalls macht mir nun entweder das Leben richtig schwer, wenn er einfach wirklich ausdauernd sehr konkret von vorne weht.  Oder es auch zu einem einzigen Vergnuegen, wenn ich gerade Richtung Suedwesten fahre.

Also verglichen mit den Emiraten oder dem Oman ist der Iran der reinste Sexshop.  Man sieht wirklich selten arabische Frauen auf der Strasse und wenn, dann auch nur komplett verschleiert.  So etwas wie ein nur sehr lose gebundenes Kopftuch gibts gar nicht.  Andererseits koennen aber alle nichtmuslimischen Frauen so rumlaufen wie sie wollen, niemand stoert sich dran wenn die Lady an der Hotelrezeption nen kurzen Rock anhat oder leicht rundliche Touristinnen ihre verbrannten Dekolletees durch die Gegend tragen.

Labour

Labour - aus Pakistan

Im letzten Artikel lobte ich die Emirate, weil sie so schoen multikulti seien.  Nun, bei etwas naeherer Betrachtung sieht das dann konkret so aus, dass der Araber mit seinem dickem Auto durch die Gegend faehrt und in schicken Villen wohnt, waehrend der gemeine Inder oder Pakistani so wichtige Aufgaben erfuellt wie Muell aufraeumen, Rasen kaemmen oder diese Imbissbuden zu betreiben.  Ich war auch zufaelligerweise in so einem Barackenlager neben einer Fabrik irgendwo mitten in der Landschaft neben der Autobahn, in der ne Menge Pakistanis existierten.  Auf die Frage was sie hier eigentlich machen, antwortete einer: „Labour“.  Und genau das sind sie wohl, Arbeitskraft.
Nuetzt ja auch nichts irgendwie rumzustreiken oder sonstwie die Klappe aufzureissen, weil da gibt diese lustigen Dinger die aussehen wie ne Gurke in weiss mit den zwei grossen flachen laenglichen Scheiben an der Seite, da kann man sich dann reinsetzen und schwupdiwups ist man wiederbei seinen 7 Geschwistern in Pakistan.

Omanis

diese jungen Omanis hatte ich mit ner Flasche Whisky erwischt...

Omanis im Auto

ist ein totales Autoland, hier steigt keiner mehr aus

Ist ja auch schlau die ganzen Deppenjobs nicht selber machen zu wollen.  In Deutschland bewerben sich ja sogar noch die Leute, mit Lebenslauf und Zeugnissen, fuer so erfuellende Aufgaben wie an der Supermarktkasse kassieren oder auf Baustellen im Dreck zu wuehlen.  Und sind dann auch noch ganz stolz drauf arbeiten zu gehen.  Und das sind dann auch noch ausgerechnet die Leute, die am lautesten „Auslaender raus“ bruellen, Hilfe, euch koennte ja jemand den Malocherjob wegnehmen.

Ich hatte inzwischen auch schon das Vergnuegen mal in einem der Ferienresorts hier zu landen. Nicht zum pennen, eher findet man mich mit nem Alf-Kostuem in der Semperoper als in so einem Laden, sondern weil ich da was wegen einer Tauchschule angefragt hatte.  Und da liegen sie in der Sonne, all die europaeischen Dackdeckermeister und Backwarenfachverkaeuferinnen und halten ihre Bauchfalten in die Sonne und geben die Kohle aus, fuer die sie die restlichen 50 Wochen im Jahr hart geknutet haben.
Apropos Backwarenfachverkaeuferin, das ist wohl ein Job, den es, angefangen beim Wort selber, bis zur Taetigkeit an und fuer sich, auch nur im deutschen geben kann.  3 lange Jahre Ausbildung mit IHK-Qualifikation, wofuer? „Drei Broetchen bitte“ – “ Ein Euro Zehn“.  Und dann steht man da, frueh um 7 und reicht, schon mit schlechtem Gewissen, einen 20 Euro Schein ueber den Tresen, weil man sein ganzes Kleingeld gestern Abend in der Kneipe gelassen hat. Und man weiss genau was jetzt kommt: „Hammses ni kleener, das kann ich jetzt noch ni wechseln“  Nein, hab ich nicht und vor allem jetzt um die Zeit gar keine Lust mich um solche Probleme zu kuemmern.

Picknick

Picknick mit der Family

Aber ich schweife ab.  Oman.  Grossartiges Land, stolze, selbsbewusste Leute, modern mit Tradition, hochsommerliches Wetter, viele neue Strassen.  Irgendwie hat es der Sultan, der 1970 seinen eigenen Vater abgesetzt hat, hingekriegt das Land innerhalb der letzten 40 Jahre von einem voellig zurueckgebliebenen Wuestenland zu einem durchaus modernen Land zu machen.  Und dabei haben die nicht so viel Oel wie etwa die Emirate, was denen die allerschlimmsten groessenwahnsinnigen Eskapaden erspart hat, sondern hier ist auch ne Menge aus eigener Kraft und durch Arbeit entstanden.  Und dabei hat der nette Sultan sich nicht alles selber eingesteckt, sondern auch seinen Jungs im Land ordentlich was abgegeben. So gab es vor 1970 irgendwie nur 10km asfaltierte Strasse, wo heute ein ziemlich gutes Strassennetz existiert, das Gesundheitswesen ist kostenlos, und einmal im Jahr macht der Sultan irgendwo im Land einen Ueberraschungsbesuch irgendwo und man kann hingehen und sich was wuenschen, was er dann erfuellt, eine neue Schule etwa oder so was.  Demokratie gibts keine, aber ehrlich, wer braucht sowas wenns einem eigentlich gut geht?

Typ

Typ "von hier"

Pakistani

den fand ich auch toll, ein Pakistani aus Dubai

Musandam Strasse

total schick, an diesem noerdlichsten Zipfel der arabischen Halbinsel geht 40km diese geile Strasse da genau an der Kueste entlang - links spannend, die Berge, rechts langweilig, das Meer

Khor an Naji

und da sind dann ganz viele Fjorde, die meisten sind nur vom Wasser aus zugaenglich. Im Gegensatz zu Norwegen kann man aber baden gehen ohne hinterher bestimmte Koerperteile suchen zu muessen.

Lolli taucht

Lolli taucht

taucht

hier nochmal, etwas entspannter

moderne Moschee

Fast alle Moscheen sind neu gebaut. Da gibts sogar mal sehr stylische Architektur.

Villa

So kann man doch leben. So was sieht man oft.

Baracken

als Labour kann man aber auch so wohnen

Freitag

Freitag nach Eins, macht jeder sein - zur Gebetszeit am Freitag sind die Orte wie ausgestorben und alle haengen in der Moschee rum

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  1. BestSherryl

    28. Februar 2019 at 15:48

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    1. Oktober 2019 at 15:27

    Vielen Dank für den tollen Artikel.